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Rückschau 2026

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08. Februar 2026 – Duo à la Carte!

Am Sonntag, den 8. Februar 2026, erfreuten sich etwa 50 Gäste an Kaffee, Tee und Kuchen in der Kulturaula und lauschten bekannten Opernklängen dargeboten vom Duo á la Carte, Hella Klußmeyer (Violine) und Thomas Birkhahn (Violoncello). Die ausgewählten Arien wurden nicht wie gewohnt von großem Orchester vorgetragen, sondern in einer Bearbeitung von Charles Dancla für Violine und Violoncello. Bekannten Melodien aus dem „Barbier von Sevilla“ und der „Zauberflöte“ folgten aus dem Belcanto-Repertoire ein Stück aus der Oper  „La sonnambula“ von Vincenzo Bellini und das Geigensolo „Meditation“ aus der Oper „Thaïs“ von J. Massenet. Nach dieser eher verhaltenen Melodie gab es Medleys aus „Don Giovanni“ und „Norma“ und weitere unvergessliche Kompositionen wie die „Habanera“ aus der Oper „Carmen“ von G. Bizet (L’amour est un oiseau rebelle). In eigenem Arrangement präsentierten die beiden Künstler die Melodie „Der Schwan“ aus dem „Karneval der Tiere“ (C. Saint-Saëns). Den Abschluss bildeten bekannte Weisen aus der deutschen Oper „Der Freischütz“. Das Publikum forderte schließlich noch eine Zugabe, den langsamen Satz aus dem Violinkonzert „Der Winter“ von A. Vivaldi, passend zur aktuellen Witterung.(Fotos: Jutta Lücke)

06. Februar 2026 – Improtheater Die Prontos

Am Freitag, den 06. Februar, bereitete das Improtheater „Die Prontos“ den Besuchern einen vergnüglichen Abend. Zur Namensgebung der Theatergruppe lassen sich die spanische und die italienische Sprache zu Rate ziehen. Am besten trifft es wohl die Übersetzung „bereit sein, etwas zu tun“. Die sieben Spielerinnen und Spieler waren sehr bereit, spontane Vorschläge für darzustellende Situationen aus dem Publikum aufzunehmen. So suchte ein Mitarbeiter des Arbeitsamtes eine Schornsteinfegerin für den Bundeskanzler, wobei die Arbeitssuchende sich als besonders qualifiziert präsentieren sollte. Der Arbeitsvermittler wusste jedoch nicht, um welchen Job es ging. Nach einem ähnlichen Muster galt es, in einem Verhör die Angeklagte der Straftat „Weitergabe von Geheimdokumenten“ zu überführen und sie zu einem Geständnis zu bewegen, wobei diese Tat der „Spionin“ selbst unbekannt war. Herausfordernd für die Akteure war auch die Aufgabe, zufällig aufgehobene Zettel mit Sätzen aus dem Publikum zu einem stimmigen Theaterstück zu verarbeiten, was sich als sehr amüsant entpuppte. Auch ein Treffen eines Herrn vom Typ Professor Dr. Dr., einem testosteronprotzenden Flegel, und einer jungen hypergestylten Frau im Bus 25 entwickelte sich wegen der vertauschten Rollen von Akteur:in und Sprecher:in zu einer köstlich witzigen Szene. Nach weiteren, auch „märchenhaften“ Improvisationen gingen die Gäste an diesem Abend lachend oder mindestens schmunzelnd nach Hause. (Fotos: Jutta Lücke)

Am Freitag, den 23. Januar 2026 genossen etwa sechzig Gäste einen Abend in angenehmer Atmosphäre in der Kulturaula mit der preisgekrönten Klarinettistin Sayaka Schmuck und dem international gefragten Pianisten Nikita Volov. Die beiden spannten den musikalischen Bogen von Klassik über Tango zu Swing. Eingeleitet wurden die Darbietungen mit dem Adagio aus dem Klarinettenkonzert von Mozart. Beim Ave Maria war das Publikum gefragt: Bach oder Schubert? Am Ende spielte Sayakara Schmuck beide Variationen. Über Piazzollas Libertango ging die musikalische Reise weiter bis zu Benny Goodmans Night and Day und Sunny Side of The Street. Mit dem Solo Rhapsody in Blue von Gershwin begeisterte Nikita Volov am Klavier virtuos das Publikum. Eingeführt wurden alle Stücke mit launigen Worten von der Klarinettistin, so dass alle Zuhörer und Zuhörerinnen hingerissen waren und der Applaus am Ende eine Zugabe einforderte. Mit Wild Cat Blues von Th. Waller endete ein überaus begeisterndes Konzert.

11. Januar 2026 – Duo Rostfrei

Am Sonntag, den 11. Januar 2026, startete das neue Kultur-Aula-Jahr mit dem Duo Rostfrei. Trotz schneereichem Wetter und widrigen Verkehrsbedingungen hatten sich viele Gäste bei Kaffee/Tee und Kuchen eingefunden, um Norbert Boyer und Gerhard Meyer musikalisch in die sogenannten Goldenen Zwanziger zu begleiten. Mit Ukulele, Banjolele, Concertina und Mundharmonika sorgte das charmante Herren-Duo für lockere Stimmung und gute Laune. Von „Tanz auf dem Vulkan“ konnte zwar nicht die Rede sein, aber die Zuversicht und Lebensfreude der sogenannten „Goldenen Zwanziger“ machten sich auch in der Kultur-Aula bemerkbar. Da wurde viel geschmunzelt und gelacht über die pfiffigen und frechen Schlager und Gassenhauer, die lustigen Nonsense-Verse, die humorvollen, teils frivolen Texte. Die flotten Rhythmen der damaligen Zeit, als der Tango modern, Shimmy und Charleston „en vogue“ waren, ließen so manches Bein unter dem Tisch mitwippen. Norbert Boyer und Gerhard Meyer versäumten es dennoch nicht, zwischendurch auf die teilweise tragischen Lebensgeschichten der Komponisten und Texter hinzuweisen, von denen viele in der Nazi-Zeit verfolgt und ermordet wurden. (Foto: Kurt Schmitz)