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Rückschau 2026

zur Rückschau 2025

23. Januar 2026 – Duo Schmuck

Am Freitag, den 23. Januar 2026 genossen etwa sechzig Gäste einen Abend in angenehmer Atmosphäre in der Kulturaula mit der preisgekrönten Klarinettistin Sayaka Schmuck und dem international gefragten Pianisten Nikita Volov. Die beiden spannten den musikalischen Bogen von Klassik über Tango zu Swing. Eingeleitet wurden die Darbietungen mit dem Adagio aus dem Klarinettenkonzert von Mozart. Beim Ave Maria war das Publikum gefragt: Bach oder Schubert? Am Ende spielte Sayakara Schmuck beide Variationen. Über Piazzollas Libertango ging die musikalische Reise weiter bis zu Benny Goodmans Night and Day und Sunny Side of The Street. Mit dem Solo Rhapsody in Blue von Gershwin begeisterte Nikita Volov am Klavier virtuos das Publikum. Eingeführt wurden alle Stücke mit launigen Worten von der Klarinettistin, so dass alle Zuhörer und Zuhörerinnen hingerissen waren und der Applaus am Ende eine Zugabe einforderte. Mit Wild Cat Blues von Th. Waller endete ein überaus begeisterndes Konzert.

11. Januar 2026 – Duo Rostfrei

Am Sonntag, den 11. Januar 2026, startete das neue Kultur-Aula-Jahr mit dem Duo Rostfrei. Trotz schneereichem Wetter und widrigen Verkehrsbedingungen hatten sich viele Gäste bei Kaffee/Tee und Kuchen eingefunden, um Norbert Boyer und Gerhard Meyer musikalisch in die sogenannten Goldenen Zwanziger zu begleiten. Mit Ukulele, Banjolele, Concertina und Mundharmonika sorgte das charmante Herren-Duo für lockere Stimmung und gute Laune. Von „Tanz auf dem Vulkan“ konnte zwar nicht die Rede sein, aber die Zuversicht und Lebensfreude der sogenannten „Goldenen Zwanziger“ machten sich auch in der Kultur-Aula bemerkbar. Da wurde viel geschmunzelt und gelacht über die pfiffigen und frechen Schlager und Gassenhauer, die lustigen Nonsense-Verse, die humorvollen, teils frivolen Texte. Die flotten Rhythmen der damaligen Zeit, als der Tango modern, Shimmy und Charleston „en vogue“ waren, ließen so manches Bein unter dem Tisch mitwippen. Norbert Boyer und Gerhard Meyer versäumten es dennoch nicht, zwischendurch auf die teilweise tragischen Lebensgeschichten der Komponisten und Texter hinzuweisen, von denen viele in der Nazi-Zeit verfolgt und ermordet wurden.